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Trigeminusneuralgie

Eine Trigeminusneuralgie ist ein Schmerz der durch eine Nervenschädigung verursacht ist. Typisch für einen neuralgischen Schmerz ist das blitzartige Auftreten und seine Ausbreitung entlang des Nervenverlaufs. Bei der Trigeminusneuralgie betrifft dies meist den zweiten oder dritten Ast des Trigeminus-Gesichtsnerven (Ober-und Unterkiefer und den Mund). (Der Erste Ast dieses Nervs versorgt die Stirn).

Der Schmerz kann durch äußere Faktoren wie z.B. kalter Luftzug, Essen, Kauen, Zähneputzen oder Gesichtwaschen mit kaltem Wasser hervorgerufen werden.

Eine weitere Ursache für die Trigeminusneuralgie könnte auch ein zu enger Kontakt des Nerv mit einer Arterie nahe des Hirnstammes sein (so zumindest die Vermutung der Schulmediziner).

Nicht vergessen  sollte man auch die Trigeminus-Neuralgie, die nach einer Herpes zoster Erkrankung auftreten kann. Hier weiß man dann die Ursache. Therapeutisch kann der Schulmediziner aber ebenfalls nur die unten genannten medikamentösen Behandlungsverfahren anbieten.

Wenn sich der Schmerz nicht wie beschrieben in der unteren Gesichtshälfte befindet, ist eine symptomatische Ursache wahrscheinlich, die sorgfältig weiter abgeklärt werden muss.

Manchmal sind auch Zahnerkrankungen für eine  Trigeminusneuralgie ursächlich. Nach einer Zahnentfernung kann in seltenen Fällen ein Neurom des Zungennerven (Nervus lingualis) entstehen und zu einer Neuralgie führen.

Naturheilkundlich viel interessanter ist die Überlegung, ob nicht sogenannte Störfelder für die Neuralgie ursächlich sind. Nach naturheilkundlichen Erfahrungen liegt die Wahrscheinlichkeit eines Störfeldes bei chronischen Krankheiten bei immerhin 25 bis 30 %! Die häufigsten Störfelder liegen im Bereich der Mandeln und der Zähne (seltener auch Nasennebenhöhle, Ohren, Narben und bei Frauen auch der gynäkologische Bereich).

Seltener sind auch einmal andere Nerven im Kopfbereich betroffen. Der neunte und zehnte Hirnnerv können in sehr seltenen Fällen eine Neuralgie hervorrufen. Meistens steckt in solchen Fällen ein krankhafter Prozess an der Schädelbasis dahinter.

Krankenbefragung und körperliche Untersuchungsbefunde

Wenn der Patient über seine Erkrankung spricht, erkennt man in den meisten Fällen sofort die Diagnose an den Symptomen, die mit einem elektrischen Stromstoß oder einem Blitz verglichen werden können. Wichtig sind auch mögliche Auslösemechanismen.

Die körperliche Untersuchung ist in den meisten Fällen unauffällig. Gelegentlich kann auch eine Über- oder Unterempfindlichkeit im befallenen Gebiet vorliegen.

Technische Untersuchungen

Sollten die Beschwerden längere Zeit anhalten, so sollte eine Kernspintomographie (NMR oder MRI) einschließlich einer Gefäß-Kernspinntomographie ( Angio-MR) erfolgen. Mit dieser Spezialuntersuchung können Gefäßmissbildungen in der Nähe des Hirnstammes erfasst werden. Diese Gefäßuntersuchung ist auch eine gute Untersuchunsmethode, um eine symptomatische Ursache auszuschliessen.  (Durchblutungsstörungen im Hirnstammbereich, Tumoren an der Schädelbasis oder natürlich auch eine Multiple Sklerose).

schulmedizinische Behandlung mit Medikamenten

Die Schmerzen haben ihren Ursprung im Bereich des Nerven selbst bzw. im Hirnstamm. Deshalb kann eine Trigeminusneuralgie auch nur mit Medikamenten behandelt werden, die darauf Einfluß haben.

Aus diesem Grund sind auch Schmerzmittel wie Acetylsalycylsäure oder auch Morphin nicht wirksam! Meistens verordnet man  in der Schulmedizin Psychopharmaka, die die Schmerzempfindung dämpfen. Gleichzeitig wird allerdings auch der ganze Mensch "gedämpft".

schulmedizinische vorbeugende (prophylaktische) Behandlung

Das wirkungsvollste Medikament ist Carbamazepin. Die wirksame Dosierung muß zur Vermeidung von Nebenwirkungen sorgfältig und langsam aufgebaut werden.

Chirurgische Eingriffe

Chirurgische Eingriffe sollen bei Neuralgien nur bei eindeutigen Nerveneinklemmungen oder Verhärtungen, die sich nach einem Unfall sich gebildet haben, vorgenommen werden.

Sinnvoller sind bei der Trigeminusneuralgie Injektionen an einen Nervenknotenpunkt (Ganglion Gasseri). Man kann eine stereotaktische Injektion von Glyzerin oder auch eine selektive Thermokoagulation der Schmerzfasern vornehmen.

Bei gesicherter Berührung der Trigeminusnervenwurzel mit einem Gefäss in Hirnstamm-Nähe kann auch ein Eingriff in der hinteren Schädelgrube zwecks Trennung der beiden Strukturen voneinander erwogen werden.

Eingriffe am Nerven selber im Gesicht (Abschneiden des Nerves oder auch direkte Alkoholverödung) sind heute nicht mehr gebräuchlich.

Naturheilkundliche Behandlung der Trigeminusneuralgie:

Hier hat sich in meiner Praxis eine Kombination mit Akupunktur und Homöopathie, die auf den einzelnen Patienten individuell zugeschnitten wird, bestens bewährt.

Auch helfen neuraltherapeutische Infiltrationen an das Ganglion stellatum (Stellatumblockade) oder das Ganglion oticum.

Viele Patienten leiden unter einer deutlichen Gemütsverstimmung, da die Schmerzen teilweise unerträglich erscheinen. Hier empfehle ich sehr gerne Johanniskraut als mildes Antidepressivum. Ist die Gemütsverstimmung allerdings sehr stark, dürfte Johanniskraut nicht mehr ausreichen und es sollten chemische Antidepressiva eingesetzt werden.

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