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Migräne und Kopfschmerzen - sonstige Kopfschmerzursachen

Vasomotorische Kopfschmerzen:

Das häufigste Kopfweh ist das meiner Meinung nach am wenigsten verstandene. Es ist das allgemeine "Kopfzerbrechen ". Bei jungen oder sehr schlanken Menschen überwiegt es am Morgen, ist im Stirnbereich lokalisiert und geht oft mit einem tiefen Blutdruck einher, was auch mit einem kurzen Schwindel bei zu schnellem Aufrichten einhergehen kann. Dies führte zur Bezeichnung eines "vasomotorischen Kopfwehs " mit einer Beziehung zur einfachen Migräne.

Psychogenes Kopfweh:

Manche Menschen entwickeln in einer für sie psychisch belastenden Phase oder auch im Rahmen einer Depression oder Psychose kopfschmerzähnliche Symptome unterschiedlicher Ausprägung.

<font size="4">Behandlung ohne Medikamente</font>

Vasomotorische Kopfschmerzen:

Sehr empfehlenswert sind die Kneippschen Wechselgüsse ( heisse und kalte Duschen), die Bürstenmassage oder auch die Sauna.Es sollte eine zu unregelmäßige Lebensweise vermieden werden. Das heißt: keine "durchgemachten" Nächte, keine Alkoholexzesse, kein Schlafmangel oder auch zu langes Schlafen. Rauchen sollte vermieden werden.

Psychogene Kopfschmerzen:

Hierbei hilft am besten eine Psychotherapie.

Behandlung mit Medikamenten

Vasomotorische Kopfschmerzen:

Bei akuten Kopfschmerzen reichen die bewährte Acetylsalycylsäure oder Paracetamol aus. Oder versuchen Sie es doch mal mit der Naturheilkunde und streichen sich einfach etwas Minzöl auf die Stirn. Der Vorteil: Es wirkt genauso schnell wie die chemischen Stoffe und hat nicht deren Nebenwirkungen.

Psychogenes Kopfweh:

Bei einer echten Depression sollte ein Antidepressivum   gegeben werden. Für leichte und mittlere Depressionen hat sich Johanniskraut bestens bewährt.

Sonstige Ursachen von Kopfschmerzen

Manchmal können auch die Kiefergelenke zu Kopfschmerzen führen. Ursächlich dabei kann sowohl eine Arthrose des Kiefergelenks sein, oder aber (in der Praxis häufiger) eine Fehlstellung des Gelenkkopfes in der Gelenkpfanne (sogenannte Subluxation). Die Schmerzen strahlen meist in eine Gesichtshälfte aus und verchlechtern sich durch Essen oder Kauen. Solche Gelenkfunktionsstörungen (temporomandibulären Gelenkfunktionsstörungen  = TMJ) nennt man auch Costen-Syndrom.Außerdem kommen noch weitere Krankheiten in Frage wie z. B.: Gefässmissbildungen mit Blutungen, Hirnhautentzündung (Meningitis), "Wasserkopf" (Hydrocephalus), Hirntumoren, oder: Augenerkrankungen (z.B. grüner Star / Glaukom), Erkrankungen im Hals- Nasen- Ohrengebiet (z.B. Nasennebenhöhlenerkrankungen / Sinusitis) oder auch Kopfschmerzen bei inneren Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck oder die sogenannte "Magenmigräne" oder "Gallenmigräne").

Behandlung

<font size="3">1) die Kiefergelenksfehlstellung lässt sich chirotherapeutisch meistens mit einem Handgriff wieder einrichten.</font><font size="3">2) die Kiefergelenksarthrose spricht nach meiner Erfahrung am ehesten auf eine konsequente neuraltherapeutische Behandlung an</font><font size="3">3) Die anderen "netten" Kopfwehursachen wie Hirnhautentzündung, Gehirntumore, Wasserkopf oder Gefäßmissbildungen / Blutungen gehören primär in die schulmedizinische Behandlung.</font><font size="3">4) Naturheilkundlich gut behandeln lassen sich wiederum die Magen- oder Gallenmigräne. Hier kommen neben der Akupunktur auch ausleitende Verfahren über die Leber, Niere oder Haut in Frage. Auch die Colon-Hydrotherapie kann mit Erfolg angewendet werden. </font>



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