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Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure (HA) ist ein Kohlenhydrat, genauer gesagt ein Mucopolysaccharid, welches im gesamten Körper vorkommt. Die komplexe Struktur kann aus mehreren tausend Zuckern bestehen. Wenn die Moleküle nicht aneinander gebunden sind, binden sie sich an Wasser und es entsteht ein gelförmiges Material hoher Viskosität und Druckbeständigkeit. Die Funktion von Hyaluronsäure ist unter anderem Wasser zu binden und die beweglichen Teile des Körpers, wie Gelenke und Muskeln, zu „schmieren“. Hyaluronsäure gehört zu den hydrophilen („Wasser liebenden“) Molekülen in der Natur.


Was ist ihre chemische Struktur?

Hyaluronsäure wird natürlicherweise vom menschlichen Körper produziert und ist chemisch gesehen Glykosaminoglykan. Im Körper ist sie stets mit einem sehr hohen Molekulargewicht anzutreffen. Das Molekül besteht aus einer sich wiederholenden Sequenz von zwei veränderten Einfachzuckern, nämlich Glucuronsäure und N-Acetyl-Glukosamin. Beide sind negativ geladen und sind ursächlich für die Bildung eines außergewöhnlich langen Moleküls mit hohem Molekulargewicht verantwortlich. HA Moleküle, die lang und groß sind und eine hohe Viskosität (Schmierung) bzw. Druckbeständigkeit aufweisen, ermöglichen unseren Gelenken sowie der Haut das Gewicht zu tragen bzw. Spannungen zu widerstehen.


Wann wurde Hyaluronsäure entdeckt?

Die erste kommerzielle Nutzung erfolgte 1942, als Endre Balzas die Nutzung der Hyaluronsäure als Eiweiß-Ersatz für Backwaren zum Patent anmeldete. Die Entdeckung von Hyaluronsäure war etwas Besonderes. Kein anderes Molekül, was jemals gefunden wurde, hat solche einzigartigen Eigenschaften für den menschlichen Körper.
Balzas wurde führender Experte auf dem Gebiet der HA. Die Mehrheit der Erkenntnisse über die Hyaluronsäure gehen auf sein Konto.


Wo im Körper kommt HA vor?

Hyaluronsäure wird natürlicherweise in fast jeder Körperzelle gefunden und tritt in hohen Konzentrationen an bestimmten Stellen auf. So unterschiedlich die Bereiche sind, so vielfältig ist auch die Funktion der Hyaluronsäure.
Leider hat Hyaluronsäure eine Halbwertszeit von weniger als drei Tagen – in der Haut möglicherweise sogar von nur einem Tag. Deshalb muss der Körper sich ständig selbst wieder mit HA versorgen.

Knochen und Knorpel:

Hyaluronsäure kommt in allen Knochen sowie Knorpel-Strukturen im gesamten Körper vor. Vor allem im Knorpel ist sie in verschiedenen Formen enthalten. Eine davon ist der so genannte Hyalinknorpel (Hyalin = Abkürzung für Hyaluronsäure). Hyalinknorpel bedeckt die Enden der langen Knochen, bietet so eine dämpfende Wirkung und schützt vor Verschleiß. Hyalinknorpel befindet sich an der Nasenspitze, verbindet die Rippen mit dem Brustbein, formt einen Großteil des Kehlkopfes und stützt Luftröhre sowie die Bronchien.

Synovialflüssigkeit:

Unsere Gelenke (z.B. Ellbogen und Knie) sind von einer Membran umgeben, die eine Kapsel bildet und Gelenkflüssigkeit absondert. Diese Synovialflüssigkeit ist zäh mit der Konsistenz von Motoröl. Ihre Funktionen sind vielfältig, beispielsweise Dämpfung und Schmierung, aber auch Nährstoffversorgung des Knorpels und Abtransport von Schlacken und Abfallprodukten des Zellstoffwechsels. Normalerweise wäre das eine Funktion des Blutgefäßsystems, doch da der Bereich im Gelenk keinen Blutfluss aufweist (avaskulär), übernimmt die Hyaluronsäure diese Funktion.

Sehnen, Bänder, Bindegewebe:

Bindegewebe ist im gesamten Körper zu finden. Es ist weitaus mehr als eine Verbindung von verschiedenen Teilen im Körper. Bindegewebe hat viele Formen und Funktionen. Die wichtigsten sind außer einer Verbindung, auch Unterstützung, Schutz und Isolierung. Typische Beispiele sind die Verbindung von Muskel zu Knochen (Sehnen) und von Knochen zu Knochen (Bänder). In allen Bindegeweben gibt es drei strukturelle Elemente: Die Grundsubstanz (Hyaluronsäure), dehnbare Fasern (Kollagen und Elastin) und einen grundlegenden Zell-Typ.
Während alle anderen primären Gewebe im Körper hauptsächlich aus lebenden Zellen bestehen, ist Bindegewebe weitgehend aus einer nicht lebenden Grundsubstanz, der Hyaluronsäure, aufgebaut. Diese trennt und polstert die lebenden Zellen. Erst dadurch erhält das Bindegewebe seine typischen Eigenschaften wie zum Beispiel Elastizität und Druckbeständigkeit.

Kopfhaut und Haarfollikel:

Strukturell ist die Kopfhaut mit der Haut des gesamten Körpers vergleichbar, jedoch enthält sie etwa 100.000 Haarfollikel. Die Haut besteht aus 3 verschiedenen Schichten, der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subkutis). In der Dermis befinden sich die Haarwurzeln. Diese Hautschicht enthält Bindegewebe, welches die Kopfhaut unterstützt und mit Nährstoffen versorgt. Ergebnis sind eine gesunde Kopfhaut und glänzendes Haar. Möglich macht dies auch wieder die im Bindegewebe enthaltene Hyaluronsäure.

Lippen:

Die Lippen sind Bestandteil der Skelettmuskulatur, bedeckt mit Hautgewebe. Die dermale Schicht der Lippen setzt sich in erster Linie aus Bindegewebe und seine Komponenten Hyaluronsäure und Kollagen zusammen, welche strukturgebende Eigenschaften haben und den Lippen die typische Form geben. Die Hyaluronsäure bindet Wasser und gibt somit den Lippen das Volumen. Sie hält außerdem das Collagen gesund und versorgt es mit Nährstoffen.

Augen:

Hyaluronsäure kommt im Augapfel in konzentrierter Form vor. Der Glaskörper des Auges besteht fast vollständig aus Hyaluronsäure, an welche Wasser gebunden ist. Dadurch entsteht eine gelartige Masse, welche als „Stoßdämpfer“ fungiert und Nährstoffe in das Auge transportiert.
Ab dem ca. 50. Lebensjahr kommt die Hyaluron-Produktion im Auge zum Erliegen, was zu den bekannten Problemen, wie trockene Augen und verminderte Sehleistung führen kann.


Quelle:

Newsletter der Fa. Fairvital BV www.fairvital.com







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Ganz wichtig ist die Größe der einzelnen Moleküle, damit diese vom Körper wirklich aufgenommen werden kann. Hyaluronsäure ist nicht nur entscheidend für eine glatte und frische Haut, sondern auch Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit und fungiert als Schmiermittel bei allen Gelenkbewegungen.

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